HomeFinanzen

Virtuelles Aktiendepot: Mit Geld spielt man nicht – oder vielleicht doch?

Virtuelles Aktiendepot: Mit Geld spielt man nicht – oder vielleicht doch?
Like Tweet Pin it Share Share Email

Das Sprichwort, zugleich Slogan eines Versicherungsunternehmens, will uns vor verantwortungslosem Umgang mit Geld warnen. In ein virtuelles Aktiendepot wird jedoch kein echtes Geld investiert. Mit Spielgeld darf man aber auch spielen. Verluste sind nicht real, Gewinne aber leider auch nicht.

Kostenlos verfügbar

Vielen Banken und andere Plattformen für den Wertpapierhandel bieten Musterdepots gebührenfrei an. Sie bedeuten keinen zusätzlichen technischen Aufwand, denn die Software im Hintergrund ist dieselbe wie bei echten Depots. Der Unterschied besteht nur darin, dass Käufe und Verkäufe weder tatsächliche Buchungen auf dem Konto noch Aufträge an einer Wertpapierbörse auslösen. Wer Interesse an Wertpapiergeschäften hat, sollte sich vorher überlegen, wo er später ein echtes Depot eröffnen will. Im Internet gibt es zahlreiche Tipps zu Preisen und Leistungen. Sinnvoll ist, bei dem Anbieter der Wahl auch mit dem virtuellen Depot zu starten. So lernen Sie nicht nur allgemein den Aktienhandel kennen, sondern machen sich auch mit der spezifischen Handelsplattform vertraut.

Öffentliche Musterdepots

Die virtuellen Depots sind grundsätzlich privat. Niemand sieht, wie Sie dort agieren und mit welchen Ergebnissen Sie abschneiden. Manche Anbieter sehen aber die Möglichkeit vor, anderen Menschen einen Einblick in virtuelle oder sogar echte Depots zu geben. Sie können den Vergleich als Aktienspiel nutzen, aber auch, um sich Anregungen über Anlagestrategien zu holen. Sogar professionelle Fondsmanager führen öffentliche Musterdepots als Teil ihrer Vermögensberatung. Mit Zeitverzögerung bieten sie Interessenten Zugriff auf die Ergebnisse der von ihnen angebotenen Portfolios.

Bild: Bigstockphoto.com / g_peshkova